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Schon wenig Kaffee kann Ihren Körper angreifen

von Dr. Martina Hahn-Hübner

Liebe Leserin, lieber Leser,

immer einmal wieder bekomme ich von Ihnen Fragen zum Thema "Kaffee und Gesundheitsrisiken". Passend zu diesem Themenkomplex ist mir neulich eine Studie in die Hände gefallen, die ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchte. Denn in dieser Studie haben Wissenschaftler herausgefunden, dass das braune Getränk schon in ganz geringer Dosis gesundheitsgefährdend sein kann.

Forscher der Harokopio-Universität in Athen haben herausgefunden, dass schon der Konsum von etwas mehr als einer Tasse Kaffee täglich gefährlich sein kann. Dazu befragten sie 3.000 Teilnehmer nach ihren Ernährungsgewohnheiten. Parallel dazu untersuchten sie die Blutproben der Studienteilnehmer auf so genannte Entzündungsmediatoren. Das sind Substanzen, die immer dann im Blut vorhanden sind, wenn an irgendeiner Stelle im Körper eine Entzündung auftritt. Die Entzündungsmediatoren stehen im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszulösen.

Das Ergebnis der griechischen Wissenschaftler: bei den Teilnehmern, die mehr als 200 ml Kaffee pro Tag tranken, enthielt das Blut deutlich erhöhte Werte fast aller Entzündungsmediatoren und somit ein erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu erkranken.

Gicht ist eine äußerst schmerzhafte Erkrankung, die heutzutage immer mehr Menschen betrifft. Gründe sind vor allem eine falsche Ernährung und zu viel Alkohol. Wie Sie die Gicht in den Griff bekommen können und welche pflanzlichen Mittel Ihnen dabei helfen können, lesen Sie im nachfolgenden Artikel aus "Ganzheitlich leben".


Buttermilch & Co. schützen Sie vor Schmerzen in Ihren Gelenken

aus "Ganzheitlich leben"

In der Umgangssprache wird Gicht immer auch als "Wohlstandskrankheit" bezeichnet. Und wenn man sich den Verlauf der Erkrankungen anschaut, scheint das auch zu stimmen: in den "schlechten Zeiten", also nach dem zweiten Weltkrieg, gab es kaum Gichtkranke – heute sind knapp 5 % aller Männer und knapp 1 % der Frauen von dieser Erkrankung betroffen. Die überwiegende Ursache ist eine falsche Ernährung: zu viel Fleisch, zu viel Alkohol. Ein weiterer Auslöser der Krankheit ist ein genetisch bedingter Fehler im Harnstoffwechsel, der aber sehr selten auftritt. Gicht entsteht durch einen zu hohen Harnsäurespiegel im Blut. Dieser setzt sich aus 2 Teilen zusammen:

  1. Endogene Harnsäure: Diese entsteht im Körper selbst, wenn Zellen erneuert werden.
  2. Exogene Harnsäure: Sie ist das Abbauprodukt von Nahrungsmitteln.

Während der Pubertät steigt der Harnsäurespiegel kontinuierlich an, bis er bei Männern nüchtern gemessen bei 7,7 mg/dl Blut liegt und bei Frauen bei 5,5 mg/dl. Diese Werte gelten als normal, in diesem Rahmen haben Sie keine gesundheitlichen Risiken zu befürchten. Erst wenn Ihr Harnsäurespiegel im Blut weiter steigt, bei Männern auf über 9 mg/dl und bei Frauen auf 8,5 mg/dl, müssen Sie mit einem Gichtanfall rechnen. Betroffen von einem erhöhten Harnsäurespiegel sind vor allem Menschen mit

Nierensteine können ein erstes Warnsignal sein

Die Harnsäure ist ein Abbauprodukt der Purine. Purine sind ein Bestandteil aller Zellen, vor allem der Zellkerne. Normalerweise wird die aus ihnen entstehende Harnsäure über die Nieren ausgeschieden. Ist diese Ausscheidungsmöglichkeit aber gestört oder befindet sich zu viel Harnsäure im Blut, bleibt sie im Körper und lagert sich an verschiedenen Stellen als kristallförmiger Rückstand an: vor allem in den Gelenkkapseln, aber auch in der Haut und anderen Körpergeweben. Es bilden sich Harnsäuredepots. Es kommt zu Schwellungen und Hautrötungen an den Gelenken, zusätzlich können Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen auftreten. Die Gelenkumgebung ist heiß und schmerzt bei Druck – Sie erleiden einen Gichtanfall. Dieser tritt meist nachts auf und dauert bis in den frühen Morgen hinein. Oft wiederholt er sich in den nächsten Nächten. Langfristig können die Harnsäurekristalle Ihre Knochen zerstören und die Gelenke stark verändern. Zudem können die Ablagerungen Ihre Nieren schädigen und zu Nierensteinen führen. Gichtbedingte Nierensteine können auch auftreten, wenn Sie noch nie Schmerzen an den Gelenken hatten. Ignorieren Sie deshalb Nierensteine als Warnsignal für eine mögliche Gicht nicht.

Mit der richtigen Ernährung können Sie Gicht gut in den Griff bekommen

Lassen Sie Ihren Harnsäurespiegel gar nicht erst soweit ansteigen. Zur Vorbeugung, aber auch zur Behandlung von Gicht ist eine gesunde Ernährung der Grundstein. Wenn Sie ausgewogene Mahlzeiten zu sich nehmen, können Sie dadurch sogar Ihre medikamentöse Behandlung verringern. Wichtig sind folgende Grundsätze:

Nutzen Sie zur Unterstützung die Heilwirkung der Pflanzen

Bei Gicht bieten sich verschiedene Pflanzentees an, die alle eine harntreibende Wirkung haben. Die verschiedenen Pflanzen bekommen Sie in der Apotheke oder im Naturladen. Bis auf den Wachholdertee können Sie alle Tees ohne Bedenken so lange trinken, wie Sie Ihnen schmecken. Suchen Sie sich Ihre persönliche Geschmacksrichtung aus.

 

 

Meerbusch/Bovert
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