

Pflegeprodukte zeichnen sich nicht nur dadurch aus, welche Inhaltsstoffe sie enthalten – nicht minder wichtig ist es, welche Stoffe nicht enthalten sind!
Viele handelsübliche Seifen, Lotionen und Kosmetika enthalten Substanzen, die Gesundheitsschäden und unerwünschte Reaktionen auslösen können.
| „Wer zu Haus Shampoo hat, das Krebs erregende oder -verdächtige Bestandteile hat, sollte es wegwerfen. Enthält es allergiesierende Stoffe, kann das Produkt aufgebraucht werden, doch besteht die Gefahr, dass die Toleranzschwelle für solche Substanzen überschritten wird.“ (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001) |
Hier einige Beispiele für potentiell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe:
Zahnpasta: Shampoo: Conditioner: Rasierschaum/-gel: Deodorants: Duschgels, Seifen: |
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Für Ihre Familie
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Eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht. Hautpflegeprodukte mit a-Hydroxsäure greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.
Eine farblose, flüchtige, brennbare Flüssigkeit, die durch Vergärung von Hefe
und Kohlehydraten entsteht. Alkohol wird häufig als Lösemittel verwendet, findet
sich aber auch in Getränken und Medikamenten. Als Bestandteil eßbarer und
trinkbarer Produkte kann Alkohol möglicherweise das Körpergewebe anfälliger für
Karzinogene machen.
Mundspülungen mit einem Alkoholgehalt von 25% oder mehr stehen im Verdacht, für
Mund-, Zungen- und Rachenkrebs verantwortlich zu sein.
Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.
Ein poröser Ton, der durch Wasseraufnahme auf ein Vielfaches seines Trockenvolumens anwächst. Als Grundstoff vieler Kosmetika kann Bentonit eventuell die Poren verstopfen und die Haut ersticken.
Ein Aerosol, hochbrennbar und kann in hohen Dosen narkotisierende Wirkung haben.
Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken.
Ein farbloser oder kristallartiger Alkohol, welcher in Lösungsmitteln,
Emulgatoren und Reinigungsmitteln Anwendung findet. DEA wirkt als Weichmacher in
Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Hautpflegeprodukten. Falls diese
DEA’s zusammen mit Nitraten verarbeitet werden, reagieren diese chemisch
miteinander und führen möglicherweise zu krebserzeugenden Nitrosaminen. Obwohl
in früheren Studien DEA selbst nicht als krebserzeugend galt, zeigen neueste
Studien krebserzeugendes Potential, auch ohne Nitratverbindungen. DEA’s sind
unter anderem auch Haut- und Schleimhautreizend.
NEWAYS verwendet weder DEA noch andere Ethanolamine wie Triethanolamine (TEA)
und Monoethanolamine (MEA).
Wird zur Vergällung von Alkohol eingesetzt. Es wird von der Haut aufgenommen
und beeinflußt ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber,
Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu
wirken.
(Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001)
Ein möglicherweise kanzerogenes Abfallprodukt des Papierbleichungsprozesses in Papiermühlen. Mit Dioxin behandelte Behältnisse können unter Umständen Dioxin auf das Produkt selbst übertragen.
Ein ähnliches Protein wie das Collagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.
Ein potentiell krebserregender Inhaltsstoff.
Ein farblos, nicht brennbares Gas oder eine farblose nicht brennbare Flüssigkeit, die manchmal leichte Reizungen der oberen Atemwege hervorruft. Fluorkohlenwasserstoffe werden häufig als Treibmittel in Haarsprays verwendet.
(Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1, 3-Diol, 5-Bromo-5-Nitro-1, 3-Dioxane). Ein farbloses giftiges Gas – ein Reizstoff und Krebserreger. In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung. Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten. Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen.
Einige Geschmacksstoffe stehen unter dem Verdacht, krebserregend zu sein.
Eine sirupartige Flüssigkeit, die durch die chemische Verbindung von Wasser und Fett hergestellt wird. Glycerin kommt als Lösemittel und als Weichmacher zum Einsatz. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort – außer wenn die Luftfeuchtigkeit über 65% liegt. Dadurch trocknet die Haut von innen nach außen aus.
Ein feiner weißer Ton, der zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich wie Betonit erstickt und schwächt Kaolin die Haut.
Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, die häufig Bestandteil von Kosnmund Lotionen ist. Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin reagieren, z.B. mit Hautausschlägen.
Stark hautreizend und ist in Abwasser schwer abbaubar und selbst in
Waschmittel nicht mehr eingesetzt.
(Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001)
Eine hochkonzentrierte wäßrige Lösung aus Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid. Seifenstücke z.B. sind eine Kombination aus Lauge und tierischen Fetten, die korrodieren und die Haut austrocknen können.
Ein Rohöl (Petroluem) Derivat, das industriell als Schneidflüssigkeit und Schmieröl genutzt wird. Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann.
Diese synthetischen Parfümstoffe haben sich teilweise in Tierversuchen als
krebserregend oder erbgutverändernd erwiesen. Diese Stoffe reichern sich in der
Umwelt und im Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden.
(Quelle: Öko-Test, Heft 04/97)
Nitrosamine können über die Haut aufgenommen werden und Krebs erzeugen. Sie gelangen durch verunreinigte Rohstoffe in Kosmetika oder entstehen während der Lagerung, wenn bestimmte Inhaltsstoffe miteinander reagieren.
Verbirgt sich auch hinter dem Namen Benzophenone-3. Lichtschutzfilter, der
als starker Allergieauslöser bekannt ist.
(Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001)
(Copolyol, Polyglykol, Polysorbate, das sind Stoffe, die „PEG“ oder die
Buchstaben „eth“ in Verbindung mit einer Zahl enthalten, z.B. Ceteareth-33)
Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge können die Haut durchlässiger machen
und Schadstoffe in den Körper einschleusen.
Ein Fett auf Petroleumbasis, industriell als Schmiermittel genutzt. Die meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken sich mit denen des Mineralöls.
Polyethylenglykole und deren Ankömmlinge können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.
Ein Aerosol, brennbar und in hohen Dosen narkotisierend.
Eine kosmetische Form des Mineralöls, die man aber auch in automatischer Brems- und Hydraulikflüssigkeit sowie in industriellen Frostschutzmitteln findet. In Haut- und Haarpflegeprodukten wirkt Propylenglykol als Feuchthaltemittel, d.h. der Feuchtigkeitsgehalt von Haut oder kosmetischen Produkten bleibt aufrechterhalten, weil Propylenglykol das Entweichen von Feuchtigkeit oder Wasser verhindert. Werkstoff-Sicherheitsdatenblätter warnen die Benutzer vor Hautkontakt mit Propylenglykol, da es die Haut stark reizt und zu Leberanomalien und Nierenschäden führen kann.
Austrocknend, führt zu Hautirritationen.
Wurde als potentiell krebserregend identifiziert.
Scharfes Reinigungs- und Netzmittel, das in Garagenbodenreinigern, Maschinenentfettern und Produkten zur Autowäsche vorkommt. Sodium-lauryl-sulfat gilt unter Wissenschaftlern als häufiges Hautallergen. Es wird schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort angelagert, was zu Langzeitschäden führen kann. Allgemein kann Sodium-lauryl-sulfat Heilungsprozesse verzögern, bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln.
Sodium-laureth-sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-lauryl-sulfats. Es ist etwas weniger reizend als Sodium-lauryl-sulfat, kann aber ein stärkeres Austrocknen bewirken. Sowohl Sodium-lauryl-sulfat als auch Sodium-laureth-sulfat können in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen Inhaltsstoffen möglicherweise zur Bildung von krebserregenden Nitraten und Dioxinen beitragen. Schon durch eine einzige Schampoobehandlung können größere Nitratmengen in den Blutkreislauf gelangen.
4-MBC (4-Methylbenzylidencampher), OMC (Octyl-methoxycinnamat), Bp-3
(Benzophenon-3) ist in den Verdacht geraten, wie das weibliche Hormon Östrogen
zu wirken. UV Filter sind inzwischen in menschlicher Muttermilch und im Körper
von Fischen nachweisbar. In Testreihen wuchsen Brustkrebszellen, auf die 5
verschiedene UV-Filter aufgebracht wurden. Untersuchungen des Instituts für
Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich.
(Quelle: Natur & Kosmos Juni 2001)
Ein weiches, grau-grünes Mineral, das in manchen Körperpflegeprodukten und Kosmetikprodukten enthalten ist. Das Einatmen von Talkum ist unter Umständen schädlich, da diese Substanz als möglicherweise krebserregend gilt.
Eine bestimmte Art Tiergewebe, bestehend aus ölhaltigen Feststoffen oder Halbfeststoffen. Diese sind wasserunlösliche Ester von Glycerol und Fettsäuren. Tierfett und Lauge sind die Hauptbestandteile eines Seifenstücks, einem Reinigungs- und Emulgationsmittel, das wahrscheinlich beste Brutbedingungen für Bakterien bietet.
