Kurzbeschreibung
Eine regenschwere Nacht in Köln, Anno Domini 1413: Gellende Schreie lassen
die Nachbarschaft hochschrecken. Als sie nach unten auf die Gasse stürzen,
sehen sie nur noch eine schemenhafte Gestalt im wehendem Mantel davoneilen.
Der Tuchsieder will schon hinterherlaufen, da entdeckt er auf dem Boden ein
Buch, die Ärmel eines Mantels, Schuhe, Hemd und Hose – und die Leiche
Frederico Casalls, Magister der sieben Freien Künste und vehementer
Verfechter der Lehre von Thomas von Aquin.
Magister Steiner wird vom Kanzler der neugegründeteten Universität mit
den Ermittlungen beauftragt. Den einzigen Hinweis auf den Täter bietet ein
Pergament im Buch des Toten: »Alles, was zusammengehört, wird von Euch
getrennt, doch was nicht zusammengehört, das erkennt Ihr nicht. Löst dieses
Rätsel und Ihr werdet dem, der Casall der Hölle ein wenig näher brachte,
auch ein Stück näher gekommen sein.«
Wer steckt dahinter? Ist der Mörder ein Fakultätsmitglied, Gegner der von
Casall vertretenen philosophischen Richtung? Oder bewahrheitet sich das
Gerücht, daß Casalls belesene Gattin Sophie gute Gründe hätte, sich ihn vom
Hals zu schaffen? Magister Steiner steht vor einem (nicht nur
philosophischen) Rätsel, als Sophie wenig später spurlos verschwindet …
Titel im Kontext:- Umberto Eco: Der Name der Rose- Umberto Eco: Kunst und
Schönheit im Mittelalter- Michael Hauskeller: Geschichte der Ethik -
Mittelalter
Der Verlag über das Buch
»Aufgrund der spannenden Story ist das Buch Freunden von geschichtlichen
Romanen zu empfehlen.« HNA - Ausgabe Kassel
»Mit ihrem historischen Roman "Das Scholarium" liefert Claudia Groß eine
Reihe interessanter Fakten und Hintergründe über den Universtitätsbetrieb am
Übergang von Mittelalter zu Renaissance und Humanismus.« bau-pr,
Literaturecke